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Sebastian Blaes


Ph.D. candidate in the Autonomous Learning Group at the Max Planck Institute for Intelligent Systems, Tuebingen.


Cycling, running, trekking, mountaineering enthusiast.


Transalp 2021



V.l.n.r. Maria, Bernhard und Sebastian vor dem Rifugio Generale Achille Papa (1928 m s.l.m.)

V.l.n.r. Maria, Bernhard und Sebastian vor dem Rifugio Generale Achille Papa (1928 m s.l.m.)

In 2021 startete unsere jährliche Transalp in Berchtesgaden (Deutschland) und führte uns durch Österreich, über die Dolomiten, nach Italien an den Gardasee. Insgesamt waren wir, auf 11 Tage verteilt, 87 Stunden und 47 Minuten unterwegs. Während dessen legten wir 613 km zurück und überwanden knapp 14.000 hm.

In diesem Jahr hatte ich mein Hardtail (Bulls Copperhead 3’16), welches mich auf drei unserer Transalps treu begleitete, gegen ein Fully (Ghost ASX 7500) eingetauscht. Alles in allem war ich mit dem gewonnenen Komfort beim Fahren sehr zufrieden und hatte das zusätzliche Gewicht – von 11.2kg auf 13.2kg – dafür gerne in Kauf genommen. Im Vergleich zu den Vorjahren war man ohne motorisierte Unterstützung, egal ob nun mit Hardtail oder Fully, noch einmal ein gutes Stück mehr zum Exot geworden. Dies galt vor allem in den österreichischen Alpen. Und obwohl in den italienischen Alpen noch mehr die stolze Radtradition zu spüren war – und man daher noch sehr viel häufiger unmotorisierten Drahteseln begegnete – meine ich auch dort “Dinosaurier” von einer Gruppe ältere, italienischer Wanderer in einem abgelegenen Bergdorf aufgeschnappt zu haben.

Ghost ASX 7500 mit Ortlieb Handelbar-Pack

Ghost ASX 7500 mit Ortlieb Handelbar-Pack

Außerdem hatte ich in diesem Jahr das Handelbar-Pack von Ortlieb zusammen mit dem passenden Accessory-Pack getestet. Die Handelbar hatte dabei als meine Hüttenrolle gedient, in der ich meinen Schlafsack, die Hüttenklamotten, ein Handtuch und eine Regenjacke zum schnellen Greifen verstaute. In dem Accessory-Pack hatte ich hingegen Riegel und leichte Dinge wie Licht und eine Mütze bereit gehalten. Alles in allem war ich auch mit dieser Kombination sehr zufrieden. Alleine beim Umherwuchten des Fahrrades am Berg war der nach vorne verlagerte Schwerpunkt häufig von Nachteil. Dafür hielt die Konstruktion – zusätzlich gesichert durch zwei Kabelbinder – bombenfest und wackelte auch auf wilderen Abfahrten nicht störend herum. Alleine von der Regenfestigkeit war ich leicht enttäuscht. Zum Glück hatte es aber nur an den ersten beiden Tagen geregnet. Dafür dann aber auch direkt ein wenig in meine Taschen. Eine totale Überschwemmung blieb zwar aus, dennoch würde ich empfehlen das Gepäck doppelt vor Nässe zu schützen.

Ein kleiner Wermutstropfen dieser Tour war, dass wir aufgrund einer ungeplant schwierigen zweiten Etappe über das Kröndlhorn (2444 m s.l.m) – inklusive kleinem Klettersteig – es nicht geschafft hatten, die entscheidende Etappe über die Birnenlücke (2669 m s.l.m.) anzutreten und stattdessen die Bahn von Zellbergeben auf den Brennerpass nahmen, von wo aus wir unsere Tour durch die Täler Südtirols schließlich fortsetzten.

Ein Highlight dieser Tour war das Rifugio Casarota - Livio Ciola (1572 m s.l.m.) [Etappe 9], auf dem wir sehr herzlich von Paolo und Lorenza bewirtet wurden und das obwohl wir die einzigen Gäste waren und wohl nicht mehr wirklich mit uns gerechnet hatten. Ein anderes Highlight war das Rifugio Generale Achille Papa (1928 m s.l.m.) [Etappe 10], schon deshalb, weil Bernhard schon seit so lange einmal dort hin wollte.

Blick von der Terasse des Rifugio Casarota - Livio Ciola (1572 m s.l.m.)

Blick von der Terasse des Rifugio Casarota - Livio Ciola (1572 m s.l.m.)

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